In der Zwischenzeit sind wir gut in Berlin angekommen, wo wir herzlich empfangen wurden. Unser "Abenteuer" down under ist damit vorbei und so kommt auch dieser Blog zu seinem Ende. Wir hoffen, wir konnten Euch mit unseren Berichten ab und zu ein wenig aus dem Alltag hinunter zu uns ins "Land of Plenty" entführen. Vielen Dank fürs Lesen und wer weiß, vielleicht wird der Blog irgendwann ja mal fortgesetzt...
Viele Grüße
Johanna und Sebastian
P.S. zum Abschluß darf die inoffizielle Nationalhymne Australiens nicht fehlen:
Men at Work - Down Under (1982) - MyVideo
Mittwoch, 4. März 2009
Catch ya later, folks !!!
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Sebastian
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Montag, 23. Februar 2009
Sydney
Mittwoch
Wir hatten bei den letzten beiden Autointeressenten die Erfahrung gemacht, dass diese in unserem stehengebliebenen Kilometerzähler ein größeres Problem sehen als wir beim Kauf damit hatten. So entschieden wir uns nach längerer Recherche, unser Autochen noch mal in die Werkstatt zu bringen, um das reparieren zu lassen. Für unsere Verkaufsanzeige hatten wir schon ausgerechnet (ziemlich großzügig in die ehrliche Richtung), dass Howard ungefähr 257.000 km runter hat. Wir telefonierten also herum und fanden eine Werkstatt, die noch Termine frei hatte und lieferten das Auto dort ab. Wie erklärten, dass wir den Kilometerzähler gern repariert und nach vorn gestellt hätten. Das fanden die Mechaniker ganz normal und versicherten uns, das würde bis morgen erledigt. Also gut, wir machten uns zu Fuss auf.
Wir bummelten durch die City und bestaunten die vielen, vielen Menschen und Geschäfte. Wie in jedem Reiseführer empfohlen, genossen wir auch eine Fahrt mit der Fähre, die uns die Möglichkeit gab, die Oper und die Harbour Bridge näher in Augenschein zu nehmen. Nach langem Marsch durch den Botanischen Garten gönnten wir unseren Füßen dann den verdienten Feierabend und nahmen die Bahn nach Hause.
In den Bahnen Sydneys kann man die Lehnen in die Richtung klappen, die man haben möchte. So kann man sich die Lehne immer in Fahrtrichtung klappen, das sollte man beim Bau der Berliner S- und U-Bahnen vielleicht auch mal in Betracht ziehen.
Donnerstag
Mit der Werkstatt war ausgemacht, dass die Reparatur mittags erledigt sein sollte, so nutzten wir den Vormittag um uns Paddy’s Market anzuschauen. Dieser findet in Chinatown in einer großen Halle statt und besteht aus ca. 1000 Ständen, die vornehmlich billige asiatische T-Shirts und Handycover anbieten. Meine Güte eine Menge Menschen, aber immer noch sehr viel entspannter als die chinesische Version davon.
Gegen Mittag kehrten wir zur Werkstatt zurück, wo gerade ein deutscher Aushilfsmechaniker unseren Kilometerzähler einbaute. Ich freute mich, dass endlich mal eine Werkstatt halbwegs pünktlich fertig geworden war… diese Freude verging jedoch schlagartig als ich mit einem Blick auf den Tacho feststellte, dass der Zählerstand nicht auf 257.000 km sondern um 257.000 km verstellt wurde. Da standen doch tatsächlich 380.000 km auf unserem Zähler und wir hatten für den frühen Nachmittag einen Termin mit einem Interessenten!
Das Schlimme an der Sache war, dass die Werkstatt den Zähler auch nur bei jemand anderem zum reparieren gegeben hatte und so eine erneute Reparatur nicht ganz so einfach war. Der Werkstattinhaber schlug uns doch ernsthaft vor, dass wir uns doch mit den potentiellen Käufern treffen und dann zurückkehren sollten, um den Zähler auf den richtigen Stand bringen zu lassen!!! Das Gesicht des Käufers möchte ich sehen.
Um es kurz zu machen, der Zähler wurde innerhalb einer Stunde repariert und der Termin mit dem Interessenten auf den Abend verschoben. Als wir vom Werkstatthof fuhren, ging das Airbag-Kontrolllicht nicht mehr aus, obwohl eine sofortige Überprüfung ergab, dass mit dem Airbag alles in Ordnung war. Das wurde innerhalb von 25 Minuten behoben. Als wir ein weiteres Mal vom Hof fuhren, funktionierte leider das Tempomatleuchte nicht mehr, aber das haben wir dann einfach geflissentlich ignoriert…
Gen Abend ging es dann nach Bondi Beach, wo gerade Dreharbeiten für die hier sehr beliebte Fernsehserie „Bondi Rescue“ stattfanden. Sehr spannend. Wir zeigten dann unseren Howard einem jungen israelischen Pärchen, die uns tatsächlich nach 30 Minuten zurückriefen und uns einen Deal anboten, den wir gern annahmen. Stilecht am Bondi Beach auf Howards Motorhaube wurden die Papiere ausgefüllt und das Geld übergeben und so schnell ging es dann doch mit dem Autoverkauf.
Freitag
Nach langem Ausschlafen verbrachten wir den Tag nun ohne Sorgen über das Auto mit einer erneuten Erkundung des CBD und Darling Harbours. Am Abend hatte meine Freundin Franny in ihre WG zum Barbecue eingeladen. Es gab im Garten des Hauses leckeres Kängurufleisch, Salat und Wein für uns und die weiteren Mitbewohner. Ein sehr angenehmer Abend.
Samstag
Der Samstag wurde der Shoppingmanie der Damen geopfert. Zunächst besichtigten Franny und ich einen wunderschönen Markt in Paddington, bevor wir uns in den ältesten Stadteil von Sydney „The Rocks“ aufmachten. Dort kehrten wir in einem wunderbaren irischen Café ein, in dem es wunderbar frischgebackene Scones und Tee aus Teekannen mit selbstgestrickten Kannenwärmern gab. Zum Niederknien!
Sebastian stieß hier zu uns, bevor wir aufbrachen, um auch den Markt in „The Rocks“ und das Viertel selbst zu erkunden.
Nach diesem langen Walk konnten wir auch wieder etwas zu Essen gebrauchen und wir entschieden uns für das legendäre Harry’s Café de Wheels. Dabei handelt es sich um einen Imbißwagen an der Woolloomooloo-Bucht an dem schon Frank Sinatra, Robert Mitchum and Marlene Dietrich einen der berühmten „Tiger“ gegessen haben sollen. Das ist eigentlich ein Meat-Pie allerdings mit Kartoffelpüree, Erbspüree und Bratensoße oben drauf. Klingt merkwürdig, schmeckt aber sehr gut.
Sonntag
Am Sonntag hieß es früh Aufstehen, denn unser Ausflug in die Blue Mountains stand an. Wir hatten uns ein Auto gemietet, luden Franny ein und los ging es. In Sydney sah das Wetter ganz gut aus, dieser Eindruck ließ aber nach je weiter wir fuhren. Kaum waren wir in den Blue Mountains angekommen, folgte eine Nebelbank der anderen. Von keinem Lookout aus konnte man etwas erkennen. So fuhren wir eine ganze Weile durch die Gegend, bis es am Nachmittag noch mal ein bisschen aufklarte und wir die Gelegenheit hatten, die Wentworth Falls zu besichtigen. Solche Landschaft ist schwer mit Worten zu beschreiben, also verweise ich auf unsere Fotos.
Am Abend zurück in Sydney kehrten wir nochmals bei Harry’s Cafè de Wheels ein und unternahmen eine Sonnenuntergangs-Fährenfahrt.
Montag
Montag mussten wir ebenfalls früh aufstehen, denn für Sebastian ging es zum Fallschirmspringen. Wir hatten für ihn einen Sprung ca. 80 km außerhalb von Sydney gebucht. Über den Sprung an sich kann ich naturgemäß nicht viel berichten, aber ich bekam ihn gen Mittag in einem Stück wieder. Am Nachmittag rafften wir uns dann noch zu einem Bummel durch Chinatown auf, bevor wir den Abend mit Kofferpacken und so verbrachten.
Morgen geht es nun nach fast genau einem Jahr wieder nach Hause. Hoffentlich geht auf den insgesamt 24 Stunden nichts schief…
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Johanna
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Mittwoch, 18. Februar 2009
Von Brisbane nach Sydney
Dienstag
Gewitterwetter lag über Brisbane. Graue Wolken, drückende, feuchte Luft und 32°C. Unser Stadterkundungstag stand an. Vorher brachten wir noch schnell das Auto in die Werkstatt wegen der Klimaanlage. Das ging leider im Laufe des Tages völlig in die Hose. Die Klimaanlage wurde nicht repariert sondern eher völlig kaputtgemacht. Da konnten die Jungs in der Werkstatt allerdings nix dafür, das lag eher in der Natur des Schadens. Nun ja, von unserem Bummel durch Brisbane ließen wir uns trotz etwas schlechterer Laune nicht abbringen.
Es ging durch die Einkaufspassagen in der City, durch den schönen Botanischen Garten und durch eine der Universitäten der Stadt (QUT – Queensland University of Technology). Dort haben wir uns in den Gebäuden ordentlich verlaufen und sind dabei auf den interessanten Automaten gestoßen, den ihr im Fototeil findet. So was gab’s zu unserer Studienzeit jedenfalls nicht.
Wir schafften es am Ende, dem Gebäudegewirr zu entkommen und überquerten eine der Brücken zur anderen Seite des Brisbane-River. Dort wanderten wir unter einem durchgehend begrünten Laubengang entlang, bis wir über die nächste Brücke den Rundgang im CBD wieder abschlossen.
Nach kurzem Zwischenstopp im Hotel gingen wir abends im langsam einsetzenden Regen in Chinatown essen.
Mittwoch
Regen… Da die Wettervorhersage auch für die nächsten Tage nichts anderes für Brisbane zu berichten wusste, machten wir uns wieder langsam auf unseren Weg Richtung Sydney. Primäres Ziel dieses Tages war die Erkundung der berühmten Gold-Coast. Ob das nun ein eigenständiger Ort namens Gold Coast City oder einfach ein Küstenstreifen mit mehreren ineinander übergehenden Ortschaften ist, scheint umstritten zu sein. Jedenfalls machen wikipedia und unser Reiseführer dazu unterschiedliche Angaben. Bekannteste Ortschaft bzw. bekanntester Stadtteil dürfte jedoch Surfers Paradise sein. Unsere geplante Anfänger-Surfstunde fiel ja nun leider dem Wetter zum Opfer, aber ob ich in Surfers Paradise angehalten hätte, hätte es denn nicht geregnet, wage ich zu Bezweifeln. Man müsste mich schon fürstlich entlohnen, damit ich dort meinen Urlaub verbrächte. Wolkenkratzer an Wolkenkratzer, ein ziemlich langweiliger, einfach gerader Strand und ziemlich wenig Grün. Da muss man wohl schon die Surfwellen zu würdigen wissen um dies ein Urlaubsparadies zu nennen.
Weiter ging es nach Byron Bay… laut unserem Reiseführer „geheiligtes Land“ für Surf- und Yogaanhänger. Das Städtchen machte einen weit ansprechenderen Eindruck als Surfers Paradise mit mehr Grün und einer Fischerdorfatmosphäre. Allerdings konnten wir uns wegen der heillosen Überfüllung auch hier nicht überwinden länger zu verweilen. Außerdem regnete es weiterhin.
Da mit dem Tag nichts weiter anzufangen war, brachten wir noch ein bisschen Strecke hinter uns und kehren zum bereits bekannten Örtchen Nambucca Heads zurück, in der Hoffnung, dass das Wetter am Donnerstag besser würde.
Donnerstag
Regen… Allerdings insofern besser, als dass es nicht den ganzen Tag durchregnete. Wir schliefen erstmal lange aus und ließen den Tag langsam angehen. In einer Regenpause genossen wir einen Strandspaziergang und beschlossen dann, ein Stück des Waterfall-Ways abzufahren, der durch Regenwald führt und wie der Name schon sagt einige angrenzende Wasserfälle zu bieten hat. Dieses Programm ist ja für Regen sozusagen wie gemacht.
Durch den Regenwald zu fahren war auch wirklich eine Erfahrung für sich. Riesige Bäume, Rankelpflanzen und Farne strahlten in einem unglaublichen Grün und als wir über einen Berg fuhren, durchquerten wir eine tiefhängende Regenwolke. Wahnsinn. Auf der Strecke lag auch noch eine kleine Ortschaft namens Bellingen, wo sich auf einem alten Farmgelände auf dem früher Butter hergestellt wurde, eine Künstlergemeinschaft befand. Dort gab es schöne Läden mit Leder- und Holzwaren, Bildern, Schmuck und ein wunderschönes Café.
Einen Wasserfall haben wir natürlich auch gesehen. So war es trotz des Wetters ein schöner Tag.
Freitag
Regen… diesmal fast ohne Pause. Eigentlich wären wir ja gern in Nambucca Heads geblieben. Dort hatten wir einen wunderschönen Bungalow (wegen des Regens war Zelten ja keine gute Idee) und der Caravanpark lag direkt hinter der Düne, so dass in kurzen Regenpausen auch ein Strandspaziergang möglich gewesen wäre. Das hatten allerdings andere auch schon herausgefunden, so dass leider alles ausgebucht war übers Wochenende. Also machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Sydney, diesmal bis nach Port Stephens. Dort bezogen wir wegen des Wetters wieder eine Cabin. Am Abend gab es eine Regenpause, so dass wir einen Spaziergang zur Bucht von Port Stephens machen konnten. Es war gerade Ebbe und zwischen den Mangroven im Schlamm tummelten sich Tausende von Krabben. Ein witziger Anblick, wie die so seitwärts durch die Gegend rannten. Dann standen wir am Ende der Jetty, schauten auf das trübbraune Wasser und da tauchten doch tatsächlich kurz zwei Bottlenose-Delphine etwa drei Meter vor uns auf! Damit hatten wir ja nun gar nicht gerechnet in diesen trüben Gewässern. Leider mochten die den grauen Himmel wohl auch nicht und tauchten gleich wieder unter.
Samstag
Regen… ganz ohne Pause. Deswegen fuhren wir in die nächstgrößere Stadt, Newcastle, zum Shoppen. Der Natur der Sache nach hatten an einem regnerischen Samstag natürlich auch „einige“ andere Leute diese Idee, so dass wir bald wieder flüchteten und uns einen ruhigen Nachmittag/Abend in unserer Cabin machten.
Dort schauten wir die Nachrichten und erfuhren, dass es nach zwei Haiattacken im Hafen von Sydney nun auch eine offizielle Haiwarnung für diesen Teil der Küste gibt. Für unsere Surfstundenpläne sieht es immer düsterer aus…
Sonntag
Regen… mit kleinen Pausen. Wir unternahmen den Versuch, uns die Port-Stephens-Region näher anzuschauen, die laut Reiseführer ausgezeichnete Strände, wunderschöne Landschaften und blaues Wasser zu bieten hat. Das war leider bei dem immer nur fünf Minuten Pause machenden Regen nicht zu sehen.
So widmeten wir uns der Bekämpfung eines neuen Problems, das am Auto aufgetreten ist. Aus irgendeinem Grund stehen bei stärkerem Regen die Fußräume auf der Passagierseite unter Wasser. Also war Trocknen mit Zeitungen und Plane übers Auto spannen angesagt.
Montag
Regen… aber nicht allzu viel. Nun ging es ab nach Sydney. Nach ca. 180 km bis zur Stadtgrenze legten wir ein Päuschen ein, um uns für den Großstadtverkehr zu wappnen. Es klappte alles ziemlich flüssig und mit nur einmal verfahren, weil man acht Querstraßen lang nicht rechts abbiegen durfte, kamen wir in unserem Apartment an. Klein aber in Sydney…
Wir schnappten uns sofort die Zettel mit den Autoanzeigen, die wir vorbereitet hatten und klapperten vier Stunden lang alle Hostels in der Nachbarschaft und im absoluten Zentrum Sydneys ab. Da bekamen wir schon mal einen ersten Eindruck, wenn auch mal wieder im Regen, aber ich glaube, Sydney gefällt mir.
Am Abend rief dann gleich schon jemand an, der am Auto interessiert war. Was für ein Erfolg!
Dienstag
Regen 20 %, nur bewölkt 80%. Yippie!
Mit dem Interessenten waren wir in der Gegend um den berühmten Bondi Beach verabredet. Wir brachten den etwas langwierigen Termin hinter uns und machten dann einen Spaziergang am etwas leeren Strand entlang. Ob die Leere auf das schlechte Wetter oder Haiangst zurückzuführen war… wer weiß. Wir verteilten wieder Zettel in den Herbergen und liefen dann weiter durch den Stadtteil Bondi, der wunderschön ruhig und sehr, sehr grün ist. Zwischenzeitlich hatte sich eine weitere Interessentin gemeldet, mit der wir uns um 16 Uhr bei uns um die Ecke verabredeten.
Auf dem Weg zu diesem Termin, stellten wir fest, dass durch unsere Putzaktionen leider der Heizungsschalter kaputt gegangen war und die Anlage dummerweise auch noch voll auf Heizen gestellt war. In diesem Moment hätte ich auf einen Verkauf gern verzichtet und das Auto einfach in den Ozean geschoben. Wochenlang läuft alles super und dann so was…
Nun ja, die Interessentin war natürlich nicht begeistert. Von der hören wir nix mehr. Sebastian hat es nach dem Termin geschafft, den Schalter zu reparieren, da war nur ein Zahnrad reingerutscht, aber Autoverkauf ist definitiv meine Sache nicht. Wie nervenaufreibend!
Nach erfolgreicher Reparatur gingen wir dann mit meiner Studienfreundin Franny, die gerade ihre Wahlstation in Sydney macht zum Abendessen. Ein bekanntes Gesicht, wie schön!!
Als wir in unserem Hotelzimmer die Spätnachrichten schauten, sahen wir Bilder von dem überfluteten Ort Bellingen, in dem wir ja gerade eine Woche zuvor gewesen waren. Erstaunlich, was wettertechnisch in diesem Land gerade vor sich geht.
So, nun drückt uns die Daumen, dass wir das Autochen bald verkaufen, damit wir unsere letzten Tage hier stressfrei genießen können.
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Johanna
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Montag, 9. Februar 2009
Von Melbourne nach Brisbane
Montag
Nach einer aufregenden Tennisnacht hieß es früh aufstehen, denn wir hatten uns vorgenommen, eine Führung mitzumachen. Das Melbourner Touristenbüro bietet Stadtführungen von Einheimischen an, die einem etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade ihre Stadt zeigen. Wir wurden dann leider in eine deutsch- und nicht englischsprachige Gruppe gesteckt aber was solls. Unsere Führerin Rita kommt ursprünglich aus der Schweiz, besuchte in den 60iger Jahren Australien und lernte ihren jetzigen Mann kennen. Sie macht die Führung ein mal in der Woche, um ihr Deutsch frisch zu halten, wenn gewünscht führt und erklärt sie auch auf französisch oder japanisch. Bewundernswert.
Unsere Gruppe bestand aus Rita, Sebastian, mir und der sechzehnjährigen Schülerin Eva, die gerade von einem halben Jahr Internatsaufenthalt in Neuseeland nach Australien übergewechselt war.
Auf verschlungenen Wegen durch die City zeigte Rita uns dann die berühmte Melbourner Graffiti-Kunst, belebte Gässchen mit unzähligen Cafés, wunderschöne Jugendstil-Einkaufspassagen und sogar die Bibliothek des Höchsten Gerichts Victorias. Dabei erhaschten wir auch gleich noch einen Blick auf einen der armen Rechtsanwälte, die hier tatsächlich noch altmodische englische Gerichtsperücken tragen müssen.
Nach diesem mehrstündigen Marsch gönnten wir uns ein bisschen Erholung, bevor wir am frühen Abend wieder aufbrachen um das Eureka Skydeck 88 (eine Aussichtsplattform im 88. Stock eines Wolkenkratzers) aufzusuchen. Als wir davorstanden mussten wir leider feststellen, dass der Wolkenkratzer von Wolken umhangen war, also gingen wir stattdessen zum Chinesen essen und verschoben den Skydeck-Besuch auf den nächsten Morgen, bevor wir Melbourne wieder verlassen würden.
Dienstag
An Melbourne verlassen war leider nicht zu denken, denn das Auto sprang nicht an. Wir riefen den RACV, der eine Stunde später kam und uns erklärte, die Benzinpumpe sei kaputt, wir bräuchten eine neue. Er besorgte uns einen Termin in einer nahegelegenen Werkstatt und brachte durch ein paar gezielte Schläge mit seinem Hammer Howard auch zum Laufen. Also brachten wir das Auto in die Werkstatt und erkundeten am Nachmittag Melbourne noch ein bisschen zu Fuss. Der Versuch, sich eine Andreas-Gursky-Ausstellung in der Nationalgalerie Victorias anzuschauen scheiterte – heute geschlossen.
Abends holten wir das Autochen wieder ab und kamen nun auch zu unserem Skydeck-Besuch. So hatte uns die Panne wenigstens einen Ausblick bei schönem Sonnenuntergang beschert.
Mittwoch
Am Mittwoch verließen wir Melbourne dann nun doch. Tagesziel war der 90-Mile-Beach in Lakes Entrance im Osten Victorias. Dort kamen wir nach einer Fahrt ohne Zwischenfälle am Nachmittag an und verbrachten nach dem Zeltaufbau einen ruhigen Abend mit einem Strandspaziergang und Lesen.
Donnerstag
Tagesziel: Entspannung. Das haben wir durch Faul-am-Strand-Rumliegen, Baden und Kino am Abend erfolgreich verwirklicht.
Freitag
Freitag, Samstag und Sonntag waren der Bewältigung der ca. 1800km langen Strecke von Lakes Entrance nach Brisbane gewidmet. In Western Australia oder im Northern Territory hätten wir vielleicht mit der Idee geliebäugelt, diese Strecke in zwei Tagen zurückzulegen, aber das ist in diesen Gegenden hier nicht zu schaffen. Eine Ortschaft reiht sich an die nächste, die Gegend ist bergig, die Straßen kurvig und wegen der sehr viel größeren Bevölkerungsdichte gibt’s eben auch viel mehr Verkehr.
Am Freitag haben wir es, immer mit der Great Dividing Range links im Blick, bis Nowra ca. 150 km südlich von Sydney geschafft. Damit das Fahren nicht ganz so langweilig wurde, haben wir zwei kleine Umwege an die Küste mit kurzem Strandspaziergang eingebaut. Ich muss schon sagen, eine ideale Urlaubsgegend: wunderschöne grüne Landschaft mit tollen Wäldern, viele Seen, die vom Ozean nur durch eine Düne oder große Sandbank getrennt sind und eine sagenhafte Küstenlinie. Schade, dass wir nicht noch vier Wochen Zeit für Urlaub hatten.
Samstag
Wir sind wieder früh aufgestanden um unser Etappenziel Nambucca Heads zu erreichen. Dazu mussten wir durch Sydney durch und obwohl wir uns sozusagen auf einem der Außenringe hielten, kosteten uns die 40 km immer noch über anderthalb Stunden. Wir haben gar keine Lust darüber nachzudenken, dass wir in einer guten Woche in die Stadt auch reinfahren müssen.
Die Landschaft zwischen Sydney und Nambucca Heads ist voller Wälder, Flüsse und Seen, das sind wir gar nicht gewohnt von Australien. Am Straßenrand blühen Unmassen wilder weißer Lilien. Eigenwillig ist allerdings, dass es über den Highway gespannte Netzbrücken gibt, die laut Schild tatsächlich dazu da sind, den Vögeln zu helfen, die Straße zu überqueren… da mag man denken, was man will.
Leider ging auf dieser Strecke dann unsere Klimaanlage kaputt… bei 37°C. Wir sind ein bisschen genervt, da das nun schon die zweite Sache ist so kurz vorm Ende unserer Reise. Ob wir schwitzen werden oder wieder Geld und Zeit in die Reparatur investieren… wir wissen es noch nicht.
Nambucca Heads bietet uns dann einen wunderschönen, ruhigen Campingplatz voller lustiger und zutraulicher Kookaburras und direkt am Meer… was will man mehr.
Sonntag
Erfolgreich haben wir es bis nach Brisbane geschafft. Dort haben wir in unser gemietetes Appartement eingecheckt. Abends noch ein kleiner Spaziergang durch die Stadt… für uns war es ein schöner Tag.
Leider ein ziemlich tragischer Tag in Australien… In Victoria haben furchtbare Buschfeuer gewüstet, die nach jetzigem Stand 131 Menschen das Leben gekostet haben. In den Medien gibt es kein anderes Thema momentan.
Montag
Heute erwartete uns ein Höhepunkt: der von Steve Irwin berühmt gewordene Australia Zoo. Wir fuhren früh los, um viel Zeit für den ca. 70 km entfernten Zoo zu haben. Den Park selbst hatten wir uns größer vorgestellt, aber Grund zur Enttäuschung bestand auf jeden Fall nicht. Schöne große und grüne Gehege für die Tiere, viele Tierpfleger, die viel erklären und natürlich mein persönliches Highlight: viele Koalas. Einen durfte man auch vorsichtig streicheln und ich kann nur sagen, dass sie sich genauso schmusig anfühlen wie sie aussehen! Und viele von unseren „Blognamensgebern“, den Wombats gab es auch.
Nachdem wir uns auch noch eine Show im berühmten Crocosseum angeschaut haben, waren wir allerdings doch schon um 15 Uhr fertig mit dem kompletten Rundgang. Also haben wir noch eine schöne Rundfahrt entlang der berühmten Sunshine Coast nördlich von Brisbane gemacht. Ein sehr voller Tag.
Morgen schauen wir uns dann Brisbane näher an und entschieden dann, wie es in den nächsten Tagen weitergeht…
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Johanna
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19:55
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Sonntag, 1. Februar 2009
Von Port Lincoln nach Melbourne
Donnerstag
Auf dem Campingplatz von Port Lincoln, direkt an der Boston Bay gelegen, überrascht uns in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag erneut Regen und Wind. Wir beschließen, uns für die zweite Nacht eine Cabin (kleiner Bungalow) zu mieten, um der Witterung zu entgehen. Den nieseligen Tag verbringen wir mit Shoppen, Faulenzen und Spazierengehen, zu mehr sind wir nicht zu bewegen.
Freitag
Wir schlafen aus (es muss ja kein Zelt abgebaut werden) und machen uns auf den Weg Richtung Adelaide. Es ist wieder schönes Wetter und so fahren wir den Glen Forrest Animal Park an, der ca.10 Kiesstraßenkilometer nördlich von Port Lincoln liegt. Im Prinzip handelt es sich um einen kleinen Tierpark auf privatem Land. Die Gehege sind relativ großzügig (bis auf das der Dingos) und wir erfahren von einer Tierpflegerin, dass die meisten Tiere hier verletzt oder verwaist abgegeben und dann aufgezogen wurden. Endlich bekommen wir unseren ersten Wombat zu sehen – allerdings einen südlichen Haarnasenwombat, der grimmig dreinschaut und überhaupt eher wie eine Mischung aus Pitbull und Riesenmaulwurf - also nicht nach snuggling up - aussieht. Außerdem treffen wir noch einen Strauß, beim dem sogar ich ganz schön nach oben schauen muss – imposanter Vogel.
Mittags befahren wir in Lucky Bay die Fähre, die uns über den Spencer Gulf nach Walleroo bringen wird und uns damit 450 km Autofahrt erspart. Während der Überfahrt begleiten uns tatsächlich kurz einige Delphine, die neugierig aus dem Wasser springen, um zu schauen, was es mit unserer Fähre auf sich hat. Angekommen in Walleroo fahren wir weiter in Richtung Yorke Peninsula, weil wir unseren Campingplatz in Adelaide erst morgen beziehen können. Daher übernachten wir auf dem Campingplatz in Ardrossan, einem der vielen kleinen Townships, die es überall an der Küste gibt.
Samstag
Wie geplant fahren wir nach Adelaide hinein und wollen auf unseren Campingplatz einchecken. Wir haben reserviert – wie auch die anderen 10.000 Menschen, die an der Rezeption in der Schlange stehen. Es ist Australia-Day-Wochenende und ganz Südaustralien kommt nach Adelaide auf unseren Campingplatz. Es dauert ein wenig, dann können wir unsere Site beziehen, die keinerlei Schatten bietet. Also schnell Zelt aufgebaut und wieder ins klimatisierte Auto Richtung Downtown (oder CBG, Central Business District, wie die Aussies sagen).
Adelaide ist im Speckgürtel eine typisch australische Großstadt, d.h. es gibt viele zum Verwechseln ähnliche Vororte, die man durchfahren muss, um zum Zentrum vorzudringen. Das Zentrum in Adelaide ist geprägt von historischen Gebäuden gemischt mit modernen und weniger modernen Hochhäusern. Zwischendrin findet man niedliche kleine Straßen mit Kaffees, Restaurants und Nicht-Ketten-Geschäften. Ich mag es hier, die Stadt vermittelt Großstadtgefühl (mehr als Perth) ohne stressig zu sein. Was ich nicht mag ist der Zustand der Straßen (in ganz Südaustralien übrigens), vielleicht fährt der Verkehrsminister in Südaustralien ja einen gut gefederten 4WD. In einem normalen PKW sind die Straßen kaum zu ertragen. Dresdens Asphalt gilt in Deutschland als schlecht - ist jedoch ein Babypopo dagegen.
Als erstes steuern wir den Central Market in Chinatown an und stürzen uns ins Getümmel. Bei Pelmeni und Piroschki entspannen wir uns, bevor wir einige Artikel des täglichen Bedarfs erwerben.
Abends streifen wir noch ein wenig durch die Stadt und genießen die Atmosphäre.
Sonntag
Heute soll es ein Aktiv-Tag werden. Morgens bummeln wir auf dem Rundel Street Market. Da es nur wenige und noch weniger interessante Marktstände gibt, sind wir nach 10 Minuten mit dem Bummel fertig. Also schlendern wir ein wenig die Fußgängerzone entlang und schauen hier und da in Geschäfte. Nachmittags zieht es uns zur King William Road im Norden der City, wo heute Start/Zielpunkt der letzten Etappe der Tour Down Under sein wird und wir unserer Kamera und ihrem Teleobjektiv ein wenig Auslauf gönnen. Als wir ein paar gute Bilder von Lance (Armstrong) und Co. im Kasten haben, verlassen wir das Rennen und besuchen das Museum auf South Australia, das gleich um die Ecke liegt. Hier gibt es eine kostenfreie und dennoch interessante Ausstellung über Wale… außerdem sind die Räumlichkeiten klimatisiert.
Weil wir von Märkten noch nicht genug haben, fahren wir am späten Nachmittag nach Port Adelaide, dem Hafenviertel von Adelaide. Hier gibt es wiederum den Fishermans Wharf Market, der eher Trödelmarktcharakter hat und damit schon grundsätzlich interessant ist. Diesmal kaufen wir sogar etwas – eine legere Handtasche für Johanna.
Nach Abendbrot auf dem Campingplatz machen wir uns zu später Stunde noch auf den Weg zum Botanischen Garten. Um den Tag in der australischen Großstadt perfekt zu machen, besuchen wir das Moonlight Cinema (Kino unterm Sternenhimmel) und schauen - na was wohl – „Australia“.
Nach dem Kino kehren wir gegen 0.00 Uhr auf unseren Campingplatz zurück. Viele Australier sind noch wach und feiern in den Australia Day hinein mit ein paar Böllern und viel Bier.
Montag
Morgens sind wir überrascht, denn am eigentlichen Australia Day haben viele unserer Campingnachbarn schon eingepackt und fahren wieder nach Hause. Wahrscheinlich um die Heimreise ohne Geschwindigkeitsübertretung ganz entspannt durchzuhalten, denn wie an jedem Feiertag in Australien werden Bußgelder im Straßenverkehr heute verdoppelt, Punkte im Zentralregister übrigens auch… lustig.
In Glenelg, dem historischen Strandviertel von Adelaide soll es eine Ausstellung von Rodney Fox über Weiße Haie geben. Fox wurde in den 1960ern von einem Großen Weißen gebissen und widmet sich seitdem dem Schutz von Haien allgemein. Als wir in Glenelg ankommen, erfahren wir, dass es die Ausstellung hier im Rathaus nicht mehr gibt. Stattdessen gibt es eine Ausstellung über die Besiedlung von Südaustralien, auch nicht uninteressant. Der „Türsteher“ (ein älter Herr vor dem Rathaus, keine Ahnung, was seine eigentliche Aufgabe ist) verrät uns, dass Teile der Hai-Ausstellung jetzt im Wal-Zentrum in Victor Harbour, rund 80 km südlich von Adelaide zu besichtigen sind. Da wir sonst nichts geplant haben, machen wir uns sofort auf den Weg.
Victor Harbour ist ein kleines gemütliches Hafenstädtchen. Wir genießen Fish&Chips (panierter Fisch mit Pommes Frites) im Park und schauen uns die Ausstellung an, die zwar für mich nicht wirklich was Neues zu bieten hat, aber gut gemacht ist.
Dienstag
Wir brechen Richtung aus Adelaide auf, nicht jedoch, ohne uns vorher mit leckeren Piroschki vom Central Market einzudecken. Dort gibt es auch kostenloses WiFi, so dass wir noch zwei Stunden damit verbringen, unser Betriebssystem zu aktualisieren. Am späten Vormittag kommen wir endlich los und kommen bis Robe, einem kleinen, uninteressanten Städtchen.
Mittwoch
Von Robe aus geht’s in den Bundesstaat Victoria und auf die Great Ocean Road, eine rd. 250 km lange Küstenstraße, die an einigen Stellen spektakuläre Ausblicke bietet. Natürlich lassen wir uns Zeit und kampieren abends auf halber Strecke auf einem Campingplatz auf dem Cape Otway. Inmitten dichter Eukalyptuswälder gelegen, bietet er seinen Gästen die einmalige Gelegenheit, mit wilden Koalabären den Urlaub zu verbringen. Als wir abends noch zum Strand laufen wollen, müssen wir an jedem Eukalyptusbaum Halt machen, da Johanna wenigsten zwei Koalas darauf entdeckt. Der Auslöser unserer Kamera läuft heiß. Die meisten der „Bärchen“ schlafen (das tun sie in der Regel übrigens 20 Stunden am Tag – eigentlich müssten sie Faulbären heißen) und wir versuchen, ganz leise zu sein, um sie nicht zu stören.
Donnerstag
Der zweite Teil der Great Ocean Road führt uns wieder auf kurvenreichen Straßen vorbei an Surfstränden und durch grüne Wälder, die australische Südküste entlang. Nachmittags kommen wir in Portarlington an, einem kleinen Städtchen an der Bucht von Port Phillip, südwestlich Melbourne gelegen. Am diesigen Horizont kann man au der anderen Seite der Bucht bereits die Skyline von Melbourne erkennen.
Freitag
Heute ist es heiß. Über vierzig Grad sind vorhergesagt und in Städten ist das Ganze dann immer noch mal ein wenig schlimmer. Wir haben uns für Melbourne ein kleines Apartment gemietet und beschließen, direkt nach Ankunft, die Klimanlge anzuschalten und alle Fünfe für den Rest des Tages grade sein zu lassen. Im Fernsehen erfahren wir, dass vor den südöstlichen Stadtgrenzen von Melbourne Buschbrände wüten, die für Stromausfälle in Melbourne sorgen und bislang nicht unter Kontrolle sind. Wir hoffen das Beste. Abends raffen wir uns dann doch noch auf und fahren mit Heinz und Birte, die auch in Melbourne sind, ins Partyviertel St. Kilda, wo wir bei Oettinger Bier den Sonnenuntergang am Strand genießen.
Samstag
Der Samstag ist kühler – der Wind bläst heute von der See her. Wir nutzen den Tag um die Innenstadt zu erkunden. Melbourne CBD ist ziemlich dicht bebaut. Im Rechten Winkel zueinander angeordnet durchziehen neben großen Einkaufstraßen kleine Nebenstraßen mit Kaffees und Restaurants die City und erwecken teilweise den Eindruck einer europäischen Großstadt. Große alte Bäume säumen häufig die Straßenränder und spenden Schatten. Dennoch ist es nicht wirklich entspannend hier, denn es ist verdammt voll. Autos, Straßenbahnen, Menschen. Parks gibt es in der City selbst kaum, dafür aber in den angrenzenden Wohnvierteln. Wir feiern unseren fünften Jahrestag, indem wir abends lecker beim Asiaten essen gehen.
Sonntag
Phillip Island ist uns einen Tagesausflug wert. Auf dem Weg auf die 130 km südöstlich von Melbourne gelegene Insel besuchen wir noch den Esplanade-Markt in St. Kilda. Hier gibt es neben allerlei originellem Kunsthandwerk auch ein paar nette Automobilklassiker in gutem Zustand zu sehen (ein alter Holden Kombi zum Beispiel und ein wirklich alter VW-Bus mit geteilter Windschutzscheibe), die den Marktteilnehmern scheinbar als Nutzfahrzeuge dienen.
Phillip Island selbst ist vor allem aus dem Motorradrennsport bekannt. Auf der hiesigen Rennstrecke findet einmal jährlich ein Lauf zur Superbike-WM statt. Wir sind natürlich hier, um die Natur zu genießen und am südwestlichen Rand der Insel besuchen wir so an einem rauen Küstenabschnitt mit einer Kolonie Zwergpinguine. Die Brutzeit ist größtenteils schon vorbei und so kann man einige Jungtiere beobachten. Auch die Möwen hier befinden sich in Begleitung kleiner flauschiger Küken.
Es ist jetzt gerade abends um 10 Uhr und Johanna schaut gerade das Finale der Australian Open. Federer und Nadal schenken sich nichts… es kann also noch ein wenig dauern. Wir werden noch bis Dienstagvormittag in Melbourne bleiben, bevor wir uns wieder aufmachen, das ländliche Australien zu erkunden. Bis dahin…
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Sebastian
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Mittwoch, 21. Januar 2009
Von Gingin nach Port Lincoln
Montag
Nach unserer ersten Nacht im Zelt seit langer Zeit, machten wir uns nach einem sonnigen Frühstück auf die Reise. Erste Station des Tages war Fremantle, dass sich gleich südlich an Perth anschließt. Wir spazierten in herrlichem Sonnenschein durch die Altstadt, die tatsächlich ein paar Gebäude aus dem 19. Jahrhundert aufweist. Den großen Hafen der Stadt fanden wir nicht so anziehend, dass es uns zu einem Spaziergang gereizt hätte.
Wieder zurück im Auto ging es nach Mandurah, ca. 70 km südlich von Perth. Dort entspannten wir uns an den grünen Ufern eines Sees, beschlossen aber, die Stadt relativ schnell wieder zu verlassen. Sie sah uns zu künstlich, neugebaut und unpersönlich aus. Am Nachmittag erreichten wir dann das Ziel des Tages – Bunbury.
Bevor wir unser Zelt für die Nacht aufschlugen, schauten wir uns noch den ruhigen City-Beach, die alte Jetty (Seebrücke) und die angrenzende Geographe-Bay an.
Da haben wir doch richtig viel geschafft am ersten Tag.
Dienstag
Trotz unseres Urlaubs klingelte um 7 Uhr früh der Wecker. Bunbury ist nämlich dafür berühmt, dass in der Bucht, an der der City-Beach liegt, morgens um die hundert Delphine auftauchen. So saßen wir denn am Strand und warteten… und warteten… und warteten… und kein einziger Delphin streckte seine Flosse aus dem Wasser. Wie deprimierend.
Nach dem Einpacken des Zelts und einem ausführlichen Kaffee besichtigten wir noch den Mangrove-Boardwalk, bevor wir uns zum Tagesziel Busselton aufmachten. Dort angekommen bauten wir unser Zelt für zwei Nächte auf. Wir durchschlenderten die Stadt und erkundeten das Wahrzeichen von Busselton – eine wunderschöne, hölzerne und 1842m lange Jetty. Am Abend gönnten wir uns etwas Besonderes: im Drive-In Cinema schauten wir uns richtig altmodisch den neuen James-Bond-Film an. Ein echtes Erlebnis!
Mittwoch
Von Busselton aus erkundeten wir an diesem Tag den Leeuwin National Park mit seiner schönen Küsten, sandigen Stränden und großem Wanderwegnetz. Danach ging es nach Yallingup, wo wir die Surfkünste derer bewunderten, die sich wagemutig in die brandenden Wellen stürzten. Beim Abendessen auf dem Campingplatz bekamen wir noch niedlichen Besuch: ein kleiner Ringelschwanzbeutler saß in dem Baum über uns. Danach zog es uns zurück nach Busselton, um die Jetty im Sonnenuntergang zu bewundern.
Donnerstag
Am Donnerstag bauten wir am Vormittag unsere Herberge in Margaret River auf und nahmen danach die Fahrt durch die Margaret River Wine Region in Angriff. Die zahllosen Weingüter dieser Gegend sind ganz schön auf Tourismus herausgeputzt und wirken meist sehr pompös. Was uns bei weitem mehr beeindruckt hat, waren die dichten Wälder mit den riesig hohen Karri-Bäumen. Richtige Wälder hatten wir seit unserer Ankunft in Australien nämlich nicht zu Gesicht bekommen. Auf unserer Rundfahrt kamen wir ansonsten natürlich auch durch den eigentlichen Ort Margaret River - in niedliches, kleines Städtchen mit Flair. Der Tag verging mit Herumfahren, Weingüter überblicken, Surfer beobachten und Bäume bestaunen wie im Fluge.
Freitag
Am sehr heißen Freitag stand nur die Fahrt von Margaret River nach Albany an der Südküste Westaustraliens an. Einziger Zwischenstop war das „Valley of the Giants“, ein Wald von extra-großen Karri-Bäumen und einem 40m-hohen Metall-Weg dazwischen, auf dem man durch die Baumwipfel wandeln kann. Uns hatten die Wälder des Vortages mehr beeindruckt und außerdem steckte die Speicherkarte der Kamera noch im Laptop als wir schwankend zwischen Baumwipfeln standen – es gibt also keine Fotos.
Samstag
Schon am Morgen herrschte in Albany grauer Himmel. Wir unternahmen einen Shoppingbummel durch die Stadt und entschieden uns dann für einen Wanderweg vom Hafen von Albany, die Küste entlang bis zu einem Aussichtspunkt auf dem Mount Adelaide (nur 117m hoch). Für mich gab es unerwartete Hürden zu bewältigen. Wer meine Reptilienphobie kennt… auf diesem Weg begegneten uns tatsächlich 17, in Worten: siebzehn!!!, ausgewachsene, ca. 35cm lange, schwarze, eklige „King’s Skinks“. Mein Blutdruck stieg und stieg und auch auf meinen Magen schlugen diese Begegnungen kräftig – aber das will ich mal hier nicht allzu ausführlich darstellen.
Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es dann mit beruhigtem Magen in den Torndirrup-Nationalpark, wo es die spektakulären Felsformationen „The Gap“ und „Natural Bridge“ zu bestaunen galt. Am Ende des Tages entdeckten wir noch einen kleinen Strand namens „Goode Beach“, der so feinen Puderzuckersand hatte, dass es unter den Füßen beim Laufen richtig quietschte! Ein seltsames Gefühl.
Den Abend verbrachten wir wegen des einsetzenden Nieselregens im Zelt.
Sonntag
An diesem Tag passierte nicht viel. Wir legten die 450 km von Albany nach Esperance zurück. Dies entlang der Küste und bei grauwolkigem Himmel. Nachdem wir nach einigem Suchen einen Platz für unser Zelt ergattert hatten, fuhren wir noch den „Ocean Tourist Drive“ entlang und stellten fest, dass Esperance wunderschöne Strände hat, die allerdings noch viel schöner wären, wenn die Sonne schiene.
Wegen des wieder beginnenden Nieselregens ließen wir das Kochen ausfallen und kauften uns einen Döner (!) vor Ort.
Montag
Eigentlich wollten wir ja einen Tag in Esperance bleiben, doch der anhaltende Regen schlug uns in die Flucht. Die Wetterfrösche sagten auch für den folgenden Tag Regen voraus. Deswegen beschlossen wir, die erneute Durchquerung der Nullarbor-Wüste schon am Montag zu beginnen. Auf den 930 km bis zum Dorf Eucla an der Grenze zu Süd-Australien war wie zu erwarten nicht viel zu sehen. Wir schlugen ein letztes Mal in West-Australien unser Zelt auf, mussten dann aber wegen anhaltenden Windes und Regens die Nacht im Auto verbringen.
Dienstag
Wer schon mal mehrere Nächte hintereinander im Zelt bzw. Auto bei Regen und Wind verbracht hat, weiß, dass wir an diesem Tag körperlich nicht gerade auf der Höhe waren. Stark gähnend brachten wir die 600 km bis Streaky Bay auf der Eyre-Halbinsel hinter uns, wo wir uns zum richtigen Schlafen mal einen kleinen Bungalow für die Nacht gönnten. Von der Fahrt gibt es nichts Spektakuläres zu berichten, außer dass wir bei Yalata den durch Reportagen von „Crocodile Hunter“ Steve Irwin berühmten „Dog“-Fence fotografierten.
In Streaky Bay machten wir deswegen Halt, weil Sebastian so gern einen weißen Hai sehen wollte und uns gesagt wurde, Streaky Bay wäre ein guter Ausgangspunkt dafür. Die Dame im Besucherinformationszentrum belehrte uns eines Besseren. Hai-Bootsausflüge gäbe es nur von Port Lincoln aus. Wie schade.
Als Trostpflaster empfahl sie uns einen Besuch der örtlichen Shell-Tankstelle. Dort ist tatsächlich eine Plastikreplika des größten jemals mit Angel und Schnur gefangenen weißen Hais ausgestellt. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen…
Wie zu erwarten war, ähnelte die Replika einem weißen Hai in etwa so viel wie mir die klassische Barbie-Puppe (wehe jemand schreibt einen blöden Kommentar!).
Mittwoch
Wir machten uns also auf den Weg nach Port Lincoln, immer an der Küste der Eyre-Halbinsel entlang. Die Vegetation schien nur aus den Farben grau und braun zu bestehen. Ein sehr karger Landstrich mit einer rauen Küste und einigen relativ trockenen Salzseen. Steppengras und Büsche waren die vorherrschende Vegetation.
In Port Lincoln angekommen besuchten wir gleich wieder die Damen des Besucherinformationszentrums wegen des Hais. Tatsächlich gab es eine Firma, die Haiausflüge anbot, allerdings nur solche, bei denen man sich in einem Stahlkäfig zu den Haien abseilen lassen konnte. Das wollten wir ja nun nicht. Wir fragten, ob es möglich wäre, auch ohne das Käfig-Abenteuer mitzukommen und ob das dann auch ein wenig preiswerter ginge, aber es blieb bei horrenden $495 pro Person. Na dafür nich!
Nun sind wir in Port Lincoln und werden hier einen Tag bleiben. Weitere Berichte folgen…
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Johanna
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Montag, 12. Januar 2009
Weihnachten, Silvester und erneuter Abschied von der Farm
Viele haben uns gefragt, wie denn Weihnachten in Australien abläuft und hier nun der dazu passende Bericht:
In den zehn Tagen vor Weihnachten haben wir komplett durchgearbeitet. Es war richtig viel zu tun, denn den Australiern fällt natürlich erst eine Woche vor Weihnachten ein, dass an Weihnachten und Silvester Familien-BBQs anstehen und man sich mal um seinen Vorgarten kümmern sollte… So kam es nun, dass wir sehr viel Rasen ernten mussten um die große Nachfrage zu befriedigen und Trevor hatte auch noch einen Extra-Job für Sebastian und Jens, bei dem 800 qm verlegt werden sollten. Insofern ganz spannend, als dass man mal sehen konnte, wie das Endprodukt aussieht. In den zehn Tagen ging leider auch eine ziemlich eklige Bronchitis um, von der Sebastian, ich und auch Jens befallen waren. So schleppten wir uns also durch die arbeitsreichen Tage bis zum Heiligabend.
Am Heiligabend war eigentlich geplant, nach der Mittagspause Feierabend zu machen und die für Australien obligatorischen Weihnachtsbierchen zu trinken. Aufgrund des Arbeitsaufkommens wurde dann leider doch erst ein Feierabend um 16 Uhr daraus. Dann gab es ein paar Bier mit Patrick (Trevor musste mit seiner Frau ins Krankenhaus, Kaylie lag krank zu Hause und die anderen beiden Kollegen waren schon weg zu ihren Familien), der furchtbar neidisch war, dass wir unsere Geschenke schon am Abend des 24.12. öffnen durften. In Australien werden traditionell die Geschenke erst am Morgen des 25.12. geöffnet. An dieser Stelle noch mal vielen Dank für die lieben Weihnachtspakete aus der Heimat, die wir dann gegen 18 Uhr geöffnet haben. Da wegen der Temperaturen und der vielen hinter uns liegenden Arbeit nicht wirklich Weihnachtsstimmung aufkommen wollte, sind wir zum nächstgelegenen Ort gefahren um zu telefonieren und uns eine Pizza zu holen. So verging unser Heiligabend.
Am ersten Feiertag haben wir uns selbst das größte Geschenk damit gemacht, bis 11:30 Uhr auszuschlafen. Wunderbar! Am Nachmittag haben wir dann die Familie von Patrick besucht. Dort gab es Truthahn-Sandwiches und Bier, Motorrad- und Quadrennen und eine Wasserpistolenschlacht. Ein bisschen anderes Weihnachten als gewohnt. Und damit war Weihnachten auch schon wieder rum, denn am 26.12. ging es wieder an die Rasenpflege.
Silvester haben wir uns für eine Nacht ein Hotelzimmer in Perth City gegönnt. Am 31.12. wurde morgens rasenseitig nur das Nötigste erledigt und dann ging’s ab ins Auto und nach Perth. Kurz vor Ladenschluss haben wir noch zwei Flaschen Sekt ergattert und haben uns danach ganz in Ruhe eine wunderschöne Open-Air-Ausstellung angeschaut. Die Ausstellung ist ziemlich berühmt, heißt „earth from above“ und zeigt spektakuläre Luftaufnahmen aus der ganzen Welt. Es war mit 37°C und wolkenlosem Himmel drückend heiß, so dass wir uns in unserem klimatisierten Hotelzimmer die Zeit bis 22 Uhr vertrieben haben. Um diese Zeit haben wir uns unseren Sekt gegriffen und uns in den Park am Swan River mit Blick auf die Skyline begeben. Es war immer noch warm genug um in Flip Flops und T-Shirt nicht zu frieren. Leider gab es nur ein sehr kleines Feuerwerk und dieses fing anders als gewohnt vor dem Jahreswechsel an und hörte prompt um 0 Uhr auf. Große Feuerwerke gibt es in Australien nur zum Australia-Day und Anzac-Day. Der Australia-Day ist am 26.1., so dass wir diesen noch miterleben können.
Nach einem schönen Frühstück im sonnigen Perth haben wir uns wegen der Wettervorhersage, die 39°C prognostiziert hatte, für einen Ausflug zum Strand von Guilderton entschieden, bevor wir zur Farm zurückkehren würden. Wunderschöne blaue Wellen und ein ertragbares Maß an Ausflüglern erwarteten uns. Da es tatsächlich so heiß wurde wie vorhergesagt, konnten wir einem Bad im kalten Ozean nicht widerstehen. Ein bisschen mulmig wurde mir, als während meines kleinen Schwimmausfluges ein RAC-Hubschrauber (RAC = ADAC Western Australiens) über mir schwebte. Ich dachte an die in Australien sehr verbreiteten Nachrichtenbilder von Haisichtungen. Is aber nix passiert… zumindest mir nicht.
Denn kaum waren wir auf dem Weg zum Auto, kam uns eine Frau entgegen, die uns erzählte, was es mit dem Hubschrauber auf sich hatte. Es war nämlich jemand mit gebrochenem Genick an den Strand gespült worden. Als wir uns umdrehten, konnten wir die neugierige Menschenmenge auch sehen. Das sei hier allerdings nichts allzu Ungewöhnliches meinte die Frau, es gäbe starke Strömungen an diesem Strand, die schon mehrere andere Menschen getötet hätten. Sie würde aber um diese Zeit sowieso nicht ins Wasser gehen, es wäre voll von Stachelrochen und sie wäre nur wegen des Hubschraubers mal runter zum Strand gekommen, um zu sehen, ob mal wieder Haie gesichtet worden wären. Aber ansonsten meinte sie, wäre der Strand schon sehr nett. Zum Schluss riet sie uns, bei der Hitze mit Schlangen aufzupassen, denn sie hätte heute schon ein paar Dugite-Braunschlangen gesehen.
Ja, so ein Gespräch mit Einheimischen ist doch immer wieder erfrischend! Schnell sind wir ins Auto gestiegen und zu unserer relativ sicheren Farm zurückgekehrt.
Die Arbeitswoche bis zu unserem Abschied von der Farm am Sonntag den 11.1. verging dann ganz schnell. Wir hatten jeden Tag an die 40°C und ich habe mir den ersten Sonnenstich meines Lebens zugezogen. Muss man ja auch mal erlebt haben.
Für den Freitag hatten wir dann ein BBQ anberaumt und es sind reichlich Gäste erschienen. Patrick und Kaylie nebst Patricks Schwester Amanda mit Verlobtem und Kindern im Schlepptau, unser ehemaliger Boss Todd mit Frau Colette nebst den Backpackern seiner Farm, Trevor und Mandy, Kollege Ian, Nachbar Tom mit Frau Meryle und unser ehemaliger Kollege von der Obstplantage, der Schotte Mike. Wir hatten für eine Menge Bier und Essen gesorgt und so wurde es ein langer und feuchtfröhlicher Abend.
Den Samstag haben wir schon mal mit Packen und Donga saubermachen verbracht, bevor wir abends Mike einen Gegenbesuch zu dessen Geburtstag abgestattet haben. Das war ebenfalls wieder ein feuchtfröhlicher Abend…
Am Sonntag haben wir uns nach ausführlicher Verabschiedung von Trevor und Mandy und von Patricks Familie mit Jens auf den Weg zum Flughafen gemacht. Dort haben wir ihn für seinen Flug nach Sydney abgeliefert. Denn Abend haben wir ein letztes Mal mit Alana und Greville unseren alten Chefs von der Turffarm verbracht. Ein gemütliches Familienbarbecue und diesmal ganz ohne Alkohol.
Nun sind wir bereit für neue Abenteuer entlang der Süd- und Ostküste Australiens.
Eingestellt von
Johanna
um
19:15
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